Ateliergemeinschaft Bremsenprüfstand, Schleebrüggenkamp 3a, D - 48159 Münster

Künstler

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Thomas Gerhards

Thomas Gerhards

  Mobil: +49 176 45941097

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  Website: thomasgerhards.de 

In den kinetischen Skulpturen und Inszenierungen von Thomas Gerhards treffen energetische Wucht, feine Ironie und sensibles Materialempfinden in jeweils ganz unterschiedlichen Aggregatzuständen zusammen.
Mit seinen Arbeiten beschwört er technische Erfindung, Zivilisation, aber auch Lebensgewohnheiten und Sehweisen, um sie ins Absurde zu überhöhen und gleichzeitig in Sinnzusammenhänge umzukehren, die uns an unsere existenziellen Vorraussetzungen erinnern.

Video-Still Schweißperlen

Schweißperlen, 2013

Ein umgebauter Racletteofen dient als Wärmequelle. Direkt über der Heizspirale liegt ein Metallblech. Der Racletteofen ist eingeschaltet und das Blech erhitzt.
Ich trete zu dieser Konstruktion und beuge mich mit meinem Kopf über die Wärmequelle. Nach einer Weile fange ich an, zu schwitzen. Der Schweiß tropft hart auf das Metall, zerteilt sich in mehreren Schweißperlen. Die Perlen rollen – immer kleiner werdend – über die Platte, bis sie endlich verdampfen. Dieser Vorgang wiederholt sich. Ich bleibe so lange, bis es mir zu anstrengend ist. Ich verlasse den Ort.

Videoinstallation: Video, Monitor, Eisenkonstruktion und Lautsprecher.
Dauer: ca. 20 min. / Loop

Jaimun Kim

Jaimun Kim

  Mobil: +49 176 31169294

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  Website: jaimun-kim.com 

Am Anfang war das Gefühl, Ton mit meinen Fingern zu formen. Jede Form, die entsteht, kann so schnell verändert werden und doch hat der Ton einen ganz eigenen starken Charakter. Im Laufe meines Studiums gelang es mir immer besser die Formen präziser und perfekter zu formen. Erst dadurch entdeckte ich mein Interesse an unperfekten, natürlichen Formen, die ihrer eigenen Dynamik folgen. Jedes Material hat eigene Gesetzmäßigkeiten und eine eigene Formensprache. Ich versuche, mich in das Material hinein zu versetzen und aus diesem Gefühl Formen zu entwickeln: Formen, die ich mit meinen Händen in Ton schreibe. Es mag vielleicht einfach erscheinen, aber mich faszinieren die einfachen Dinge der Natur, wie Ton und Wasser. Ich glaube und spüre eine große innewohnende Kraft in den Elementen. Durch meine Arbeit trete ich in Kontakt mit dieser Energie und Kraft.

Ton-Fabrik, 2009

Tonfabrik, 2009

Teile des Kunstwerkes sind eigens für die Ausstellung entstanden und werden danach wieder abgebaut – es handelt sich also um Kunst auf Zeit.
Eine Installation, die die traditionellen Hausformen Koreas aufgreift und aus noch nassem Ton gebaut ist. Während der Ausstellung verändert sich die Farbe des Tons durch den Trocknungsprozess.
Der Arbeitsprozess ist auch an der fertigen Skulptur immer noch nachvollziehbar und erlebbar. Manchmal habe ich schon eine genaue Vorstellung und Erwartung von dem fertigen Objekt. Manchmal ist gerade der Arbeitsprozess – die Entstehung der Arbeit – der wichtige Teil. Oft genug ist es aber auch eine Balance zwischen Vorstellung vom fertigen Objekt und der dynamischen Entwicklung in der Herstellung, die die Arbeit ausmacht.

Material: Ziegel-Ton

Ulrich Rothmund

Ulrich Rothmund

  Telefon: +49 251 9730475

  Mobil: +49 179 4568525

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  Website: www.ulrich-rothmund.de 

Das Mädchen reckt das Kinn in die Höhe. Durch das Blätterdach der Bäume in der Bezirksregierung fällt die Morgensonne auf den weiblichen Torso, der mit unterschiedlich großen Meißelspuren übersät ist. Ein kristalliner Schimmer überzieht die naturalistisch gestaltete Büste. Ulrich Rothmund, der münstersche Bildhauer, der das faszinierende Werk mit dem Titel "Dem Licht zugewandt" schuf, spricht vom "Erwachen des Mädchens". Wie in einem Zeitrafferbild in dem sich die Natur zum Licht reckt. Das Mädchen sei noch wie von einem zarten Schleier im Stein gefangen. Und kurz vor dem Ziel, dem Stein Leben einzuhauchen.

Titan, 2012 / Baumberger Sandstein

Titan, 2012

Eine Erscheinung der Muskelkraft entliehen der Zeit der Renaissance in der Formansprache Michelangelos. Dort stand die Kraft des Menschen und dessen Sinnbild der Titan für die Selbstbestimmung des freien Menschen. Der Mensch isst vom Baum der Erkenntnis, aber er empfindet keine Schuld, denn es gibt auch keinen, der ihn für die Erkenntnis seiner Selbstbestimmung bestraft. Im Mittelalter galt der Mensch als in Sünde geboren und ein Leben in Reue und Buße als einziger Weg vor dem Schicksal der Hölle bewahrt zu werden.

Material: Baumberger Sandstein

Sonja Yurtçu

Sonja Yurtçu

  Mobil: +49 179 1610149

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Ein zartes Rosa über ein leuchtendes Chromgelb gespachtelt, darunter eine feine Linie eines Aschgrau, eine Linie, die vormals ein Teil eines ebenso breiten Farbfeldes war, ein Farbraum über dem nächsten. Sonja Yurtçus Raumbotschaften aus Licht und sprühender Farbigkeit lösen sich für den Betrachter peu a peu aus ihrer Bedeutung heraus um sich dann zu einem ganz eigenen Kosmos zu formieren. Dabei wechselt ihre Bildsprache mal von diesen abstrakt geschichteten Räumen zur figürlichen Tierwelt, die oftmals einer märchenhaften Welt entsprungen zu sein scheint.

ohne Titel, 2015

ohne Titel, 2015

Öl auf Leinen

135 x 150 cm

Stefan Rosendahl

Stefan Rosendahl

  Mobil: +49 172 4031970

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  Website: www.stefanrosendahl.de 

Stefan Rosendahl hinterfragt in seinem Werk die Wirklichkeit des Bildes im Raum und seine Polyvalenz. Wie verortet sich ein Objekt, was bringen der Betrachter und ein Ort an Potenzial mit sich?
Seit Beginn seiner freien bildhauerischen Tätigkeit 1995 bis heute beschäftigt ihn der menschliche Körper als bildgebendes Medium – demgegenüber Architektur als Zeichen für das menschliche Maß.
Seine Körperfragmente vergrößert er um das Achtfache. Sie erscheinen monumental im Raum – oft im Dialog zur Architektur. Das Wesen des Fragmentarischen wurde durch die Zusammenarbeit mit Archäologen in Kleinasien zu einem ästhetischen Bestandteil seiner Arbeit.
Seine Körperformen, das Selbstportrait, sind die Formen, die Rosendahl in den Raum entlässt, mal bewegter und dann wieder statischer Natur.
Ihre monochrome Präsenz bezieht er aus seiner langjährigen Arbeit mit klassischen Materialien wie Stein, Bronze und Holz.
Seine Objekte sind ganz Form, ganz Raum, ganz Skulptur.

Die Nase im Wind, 2009

Die Nase im Wind, 2009

Die Arbeit ist auf dem Sonnendeck
des Kreuzfahrtschiffes AIDAblu installiert.

Kunststoff
Höhe je 270 cm

Werner Rückemann

Werner Rückemann

  Telefon: +49 251 792610

  Mobil: +49 163 6009713

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  Website: www.werner-rückemann.de 

Das abgeschlossene, im Ergebnis aufgehende Werk wird häufig durch einen offen gelegten Entstehungsprozess ersetzt. Ausgangsform ist oft eine rechteckige Form. Ein simpler Schnitt schafft dann die Voraussetzung für eine neue Form.

Strömungsverlauf

Strömungsverlauf, 1986

Kunstaktion Wasserweg,
Kunstverein Jülich, 1986

Im Zusammenhang mit der Ausschreibung der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste, Sektion BRD, Bonn: „Wasser“

Verbildlichung eines physikalischen Vorgangs; der Verlauf von Wasser zeigt den Eingriff des Menschen in die Natur und die Umsetzung parallel zur Natur. Die Bedeutung des Elementes Wasser in seiner großen Spannweite wird „skulptural“ sichtbar gemacht.

Polyethelen - Folie, Stahlseil
7,50 x 0,90 x 0,35 m